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Notbeleuchtung im Krisenfall - welche Lampen sinnvoll sind.

28.12.2025

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Wenn der Strom ausfällt, ist Licht eines der ersten Dinge, die fehlen – und eines der Wichtigsten.

Ohne funktionierende Beleuchtung steigt nicht nur das Unfallrisiko, auch Orientierung, Sicherheit und Handlungsfähigkeit leiden massiv.

Notbeleuchtung ist dabei kein Luxus, sondern ein grundlegender Bestandteil jeder Krisenvorsorge.

In diesem Beitrag zeige ich dir, welche Lampen sich im Krisenfall wirklich bewährt haben, wo ihre Stärken und Schwächen liegen – und wie du eine sinnvolle, sichere und praxistaugliche Notbeleuchtung aufbaust.

Taschenlampe

Das Offensichtlichste zuerst.

Ein Sortiment an klassischen Taschenlampen gehört zu jeder guten Krisenvorsorge.

Obwohl heutzutage jedes Smartphone eine Mini- Taschenlampe hat, solltet ihr den Akku eures Handys schonen.

Bei einem längeren Stromausfall oder Blackout sind Kommunikationsmittel wie euer Handy sehr wichtig. Euren Akku solltet ihr also nicht für Licht verbrauchen.

Deshalb spielen Taschenlampen auch heute noch eine wichtige Rolle.

Wir betrachten mal die, aus Sicht der Krisenvorsorge, wichtigsten zwei Arten.


Batteriebetrieben Taschenlampen

Die günstigste Variante sind einfache, batteriebetriebene Taschenlampen aus dem Discounter oder Baumarkt.

Viele Modelle bekommt ihr heutzutage für unter 10€.

Legt euch einige davon zu und verteilt sie in eurer Wohnung in leicht erreichbaren Stellen, sodass ihr sie bei einem Stromausfall gut erreichen könnt.

Besonders geeignete Plätze dafür sind:

  • Nachtkästchen
  • Küchenschublade
  • Schreibtisch im Büro
  • Wohnzimmerschrank
  • Kommode in der Garderobe

Natürlich ist auch wichtig, dass alle im Haushalt wissen wo die Lampen sind, solltet ihr mal nicht da sein.

Ich würde ich mir pro Person eine solche Taschenlampe zulegen und 1 – 2 als Reserve. Die günstigen Lampen gehen gerne mal kaputt, oder Batterien laufen aus. Oder man verliert sich auch einfach mal im Alltagsgefecht.

Achtet bei den Lampen auch auf die Art der Batterien die ihr benötigt.

Idealerweise kauft ihr euch Lampen, die alle mit demselben Batterietyp laufen, zum Beispiel AA.

Dann tut ihr euch später leichter bei der Batterien Bevorratung, da ihr weniger unterschiedliche Batterien bevorraten müsst.

Was Batterien betrifft, setze ich zum Großteil auf Long-Life Einwegbatterien (10+ Jahre Haltbarkeit).

Die halten die Ladung über die Jahre besser und eignen sich daher sehr gut für selten benutzte Geräte – ergo Taschenlampen.

Trotzdem solltet ihr euch auch ein paar wiederaufladbare Batterien und ein Ladegerät zulegen. Im Notfall könnt ihr die dann über Photovoltaik Strom von eurer Anlage oder einem klappbaren Panel autark aufladen.

Damit ihr das alles dann ordentlich zusammenhabt, legt euch am besten noch einen Batterie Organizer zu (gibt’s zuhauf auf Amazon). Dann habt ihr alle eure Batterien gut sortiert an einem Ort.

Häufig werden auch Kurbeltaschenlampen angeboten. Die Kurbel ist nett, aber auf Dauer wenig praktisch.

In einer Krisensituation wirst du genug zu tun haben, da willst du dann nicht auch noch kurbeln.

Als letzte Notlösung ein nettes Zusatzfeature aber es ersetzt keinesfalls einen Batterievorrat.

Zusammengefasst eignen sich batteriebetriebene Taschenlampen besonders gut für:

  • Versorgung mehrere Personen mit Licht
  • Bewegung im finsteren Haus bei einem Stromausfall.

 

Zur Selbstverteidigung: Die Taktische EDC-Taschenlampe:

Um eine wesentlich bessere Leuchtkraft und Leuchtdauer verfügen taktische EDC-Taschenlampen.

Diese aus robustem Material (meist Metall) bestehenden Lampen wurden für Polizei und Sicherheitspersonal entwickelt und können im Notfall auch für die Selbstverteidigung verwendet werden.

Eine Art das zu machen ist es einen Angreifer einfach zu blenden:

Taktische Taschenlampen haben in der Regel einen Endkappenschalter am Ende der Taschenlampe mit dem ihr den Turbo – Modus der Lampe aktiviert, wobei ein besonders Helles Licht kurzzeitig erzeugt wird.

Perfekt um einen Angreifer kurzzeitig zu stoppen und die Flucht zu ergreifen.

Die zweite Art sich mit der Taschenlampe zu verteidigen ist damit zuzuschlagen.

Dabei nimmt man die Lampe fest in die Hand, sodass das vordere Ende der Taschenlampe an der Unterseite der Faust hinausragt („Hammerfist“).

Viele solche Taschenlampen verfügen über einen Stoßring mit gehärteten Spitzen an der Vorderseite der Lampe, was einen Schlag damit noch verheerender macht.

Mehr zum Thema „Selbstverteidigung mit der Taschenlampe“ findest du in diesem Beitrag von Björn Eickhoff.

Damit ihr die Taschenlampen dann auch in einer solchen Situation dabeihabt, sollte die Taschenlampe nicht zu groß sein. Am besten nur so groß, dass sie nicht stört und ihr sie jeden Tag überall griffbereit und ohne darüber nachdenken zu müssen dabeihabt.

Dann spricht man von EDC. Everyday-Carry. Mehr dazu hier: „Das Everyday Cary (EDC)

Natürlich hängt das stark von eurem Lebensalltag ab. Wenn ihr sowieso beruflich immer in Arbeitshose unterwegs seid, habt ihr natürlich mehr Platz für sowas wie jemand der jeden Tag im Anzug unterwegs ist.

Sucht euch deshalb unbedingt etwas, dass sowohl Platztechnisch als auch optisch zu eurem Alltag passt.

Eine kleinere, schwächere Lampe, die immer dabei ist, ist hundertmal mehr Wert als eine große Hochleistungslampe, die wieder mal irgendwo zuhause liegt.

Ich habe bis jetzt ganz gute Erfahrungen mit den Marken Streamlight und Olight gemacht. Wobei mich mittlerweile wirklich stört, dass meine Olight Warrior Mini 3 nicht mit einem Standard USB C Kabel geladen werden kann, sondern ein eigens Olight Ladekabel braucht.

Preislich liegt solche Taschenlampe aktuell irgendwo zwischen 80 und 150€. Je nach Marke, Helligkeit, Größe und Hersteller.

Also nochmal kurz zusammengefasst.

Eine gute taktische Lampe erfüllt also folgende Kriterien:

  • EDC - Ist immer mit dabei
  • Kompakt
  • Passt von der Größe und Optik zu eurem Alltag und stört nicht beim Tragen
  • Ist aus robustem Metall
  • Zuverlässig, gute Qualität und von einem renommierten Hersteller
  • Wiederaufladbar
  • Hell genug um gut zu blenden (1000 Lumen+)
  • Idealerweise über USB-C Aufladbar
  • (Optional) Hat einen Stoßring um im Notfall damit zuzuschlagen
  • (Optional) Hat einen Endkappenschalter mit Turbo-Modus für starke Blendung


Zusammengefasst eignen sich EDC-Taschenlampen besonders gut für:

  • Deeskalation von gefährlichen Situationen
  • Selbstverteidigung
  • Alltägliche Aufgaben

 

Stirnlampen

Für die freihändige Bedienung gibt es Stirnlampen. Wie bei den normalen Taschenlampen gibt’s die auch wieder Akku – oder Batteriebetrieben.

Die eignen sich besonders für Wanderungen bei Nacht – zum Beispiel bei einem Fluchtszenario.

Oder auch bei Reparaturen etwa an eurem Fahrzeug.

Auch hier solltet ihr euch wieder ein paar zulegen. Wer es billig haben möchte kann sich wieder die batteriebetriebenen Modelle aus dem Baumarkt holen. Rechne aber damit, dass die Helligkeit niedriger ist, wie bei höherpreisigen Akkugeräten von Petzl oder Ledlenser.

Eine Kopflampe kommt bei mir in jedes Fahrzeug und in den Fluchtrucksack von jeder Person im Haushalt.

Auch im Werkzeugkoffer kann eine eigene Stirnlampe Sinn machen. Wenn du bei einem Blackout was reparieren musst, ist es immer gut auch gleich eine Lichtquelle in der Nähe zu haben.

Zusammengefasst eignen sich Stirnlampen besonders gut für:

  • Als Lichtquelle bei einer nächtlichen Autopanne (Pannenkit)
  • Für Fluchtbewegungen bei Nacht (Fluchtrucksack)
  • Als Lichtquelle bei Arbeiten im Haushalt. (Werkzeugkasten)

 

LED – Laternen

Bis jetzt haben wir über persönliche Beleuchtung gesprochen, aber was ist mit der ausgefallenen Beleuchtung in den Räumen.

Das auf Dauer mit Taschenlampen und Stirnlampen zu betreiben macht auf Dauer keinen Sinn.

Stattdessen benötigen wir stationäre Lösungen.

Die sicherste und einfachste Lösung ist: LED-Laternen.

Wie der Name schon sagt, sind das strombetriebene Laternen. Wie bei den Taschenlampen und Stirnlampen habt ihr ihr hier wieder die Auswahl zwischen Batteriebetrieb und Akku.

Auch hier ist wieder ein Mix sinnvoll.

Achtet bei der Auswahl darauf, dass ihr die gleichen Batterietypen nutzt und bei Akkugeräten, dass sie per USB-C geladen werden können.

Für die Lagerung empfehle ich euch, sofern ihr Platz hab, diese gleich in der Nähe vom geplanten Aufstellungsort zu lagern.

Hier ein paar Beispiele für die Lagerung:

  • Im Küchenkasten
  • In der Wohnzimmerkommode

Wenn sich das platztechnisch nicht ausgeht, könnt ihr die Lampen auch in einem Lagerraum oder ähnlichem lagern.

Bei einem Stromausfall werdet ihr ohnehin zuerst eure Taschenlampen auspacken. Das Aufstellen der Beleuchtung hat also etwas Zeit.

 

 

Kerzen

Kerzen sind der Klassiker der Notbeleuchtung – einfach, günstig und vollkommen stromlos.
Sie gehören in jede Grundausstattung, sollten aber nicht überschätzt werden.

Gegenüber LED-Beleuchtung ist die Lichtausbeute sehr gering. Kerzen eignen sich daher weniger zur gezielten Ausleuchtung, sondern eher zur Orientierung und für eine gedämpfte Grundbeleuchtung in einzelnen Räumen.

Ein klarer Vorteil:
Kerzen haben keine elektrischen Komponenten und funktionieren unabhängig von Batterien, Akkus oder Elektronik. Auch ein möglicher EMP – egal ob militärischer oder natürlicher Herkunft – hätte darauf keinen Einfluss.

Brandgefahr – der entscheidende Nachteil

Kerzen sind offene Flammen. Punkt.
Eine umgestoßene Kerze kann innerhalb von Sekunden einen Zimmerbrand verursachen – besonders bei Dunkelheit, Stress oder spielenden Kindern.

Deshalb gilt:

  • Kerzen niemals unbeaufsichtigt brennen lassen
  • Abstand zu Vorhängen, Papier, Möbeln und Deko halten
  • Nicht in Durchgangsbereichen platzieren

Um das Risiko zu reduzieren, solltest du Kerzen ausschließlich in geeigneten Laternen oder geschlossenen Kerzenhaltern verwenden. Diese bieten:

  • besseren Stand
  • Schutz vor Umkippen
  • eine zusätzliche Barriere zur Umgebung

Beleuchte im Krisenfall bewusst nur 1–2 Aufenthaltsräume (z. B. Wohnzimmer und Küche).
Je weniger offene Flammen, desto besser behältst du den Überblick.

In unmittelbarer Nähe sollte immer:

  • ein Feuerlöscher
  • oder zumindest ein großer Eimer Wasser

bereitstehen.

Tipp am Rande: Nutze die Gelegenheit und überprüfe, ob dein Feuerlöscher noch gewartet und einsatzbereit ist.

Einordnung:
Kerzen sind sinnvoll als ergänzende Lichtquelle, nicht als primäre Beleuchtung.


Öllampen

Öllampen gehören zu den ältesten Lichtquellen der Menschheit und funktionieren – wie Kerzen – komplett stromlos.
Richtig eingesetzt sind sie eine robuste, langlebige Ergänzung zur modernen Notbeleuchtung.

Im Vergleich zu Kerzen liefern Öllampen:

  • ein konstanteres Licht
  • längere Brenndauer
  • bessere Standfestigkeit

Der Nachteil:
Sie sind in der Anschaffung teurer und erfordern mehr Wissen im Umgang.

Rechne realistisch mit:

  • 40–50 € pro Lampe
  • zusätzlich Lampenöl und Ersatzdochte

Brandgefahr & Abgase

Auch Öllampen arbeiten mit offener Flamme. Die gleichen Grundregeln wie bei Kerzen gelten daher uneingeschränkt:

  • beaufsichtigen
  • standsicher platzieren
  • Löschmittel bereithalten

Ein kleiner Vorteil gegenüber Kerzen:
Die meisten Öllampen besitzen ein geschlossenes Gehäuse, wodurch die Flamme besser geschützt ist und ein Umkippen weniger wahrscheinlich wird.

Ein Punkt, der oft unterschätzt wird, ist die Kohlenmonoxid-Entwicklung.
Öllampen verbrauchen Sauerstoff und erzeugen Abgase. In kleinen oder schlecht belüfteten Räumen kann das gefährlich werden.

Deshalb unbedingt beachten:

  • Räume regelmäßig lüften
  • Öllampen nicht im Dauerbetrieb in kleinen Räumen einsetzen
  • CO-Melder in den genutzten Räumen installieren und regelmäßig testen

Brennstoff – keine Experimente

Verwende ausschließlich:

  • klares Lampenöl
  • gereinigtes Petroleum

Kein Benzin, kein Spiritus, kein Diesel, kein Pflanzenöl.
Das ist kein Sparpotenzial, sondern ein erhebliches Sicherheitsrisiko.

Einordnung für die Krisenvorsorge

Öllampen sind keine Hauptbeleuchtung, aber eine sehr sinnvolle Rückfallebene.

Geeignet sind sie:

  • für längere Stromausfälle
  • als stromlose Dauerbeleuchtung am Abend
  • als Ergänzung zu LED-Laternen

Nicht geeignet sind sie:

  • für Kinderzimmer
  • als alleinige Lichtquelle
  • für schlecht belüftete Räume


Fazit

Notbeleuchtung im Krisenfall funktioniert dann gut, wenn sie redundant, einfach und sicher aufgebaut ist.

Es geht nicht darum, eine einzelne „perfekte“ Lampe zu besitzen, sondern mehrere Lichtquellen mit unterschiedlichen Stärken und Schwächen zu kombinieren.

Die Basis bilden Taschenlampen und Stirnlampen – sie sind sicher, flexibel und effizient.

LED-Laternen sorgen für eine brauchbare Raumbeleuchtung über längere Zeit.

Kerzen und Öllampen ergänzen das System als stromlose Rückfallebene, erfordern aber Umsicht und Disziplin im Umgang.

Je länger ein Stromausfall dauert, desto wichtiger wird es, Akkus zu schonen, Batterien sinnvoll einzusetzen und offene Flammen bewusst und sparsam zu nutzen.

Eine gute Notbeleuchtung ist leise, unscheinbar – und funktioniert auch dann noch, wenn alles andere längst ausgefallen ist.

Empfehlung: So sollte deine Notbeleuchtung aufgebaut sein

Grundausstattung pro Haushalt:

Pro Person

  • 1 einfache batteriebetriebene Taschenlampe (idealerweise AA oder AAA)
  • 1 Stirnlampe (für Arbeiten, Flucht, Reparaturen)

Zusätzlich im Haushalt

  • 1 Stirnlampe pro Fahrzeug
  • 1–2 LED-Laternen für Aufenthaltsräume
  • Ersatzbatterien (Long-Life) + wenige Akkus + Ladegerät
  • Batterie-Organizer für Übersicht

Als Ergänzung / Rückfallebene

  • Kerzen oder Teelichter nur in Laternen
  • 1–2 stabile Öllampen inkl. ausreichend Lampenöl und Docht
  • Feuerlöscher oder Löschmittel griffbereit
  • CO-Melder in genutzten Räumen

 

Häufige Fehler bei der Notbeleuchtung

1. Sich auf das Smartphone als Lichtquelle verlassen

Das Handy als Taschenlampe zu nutzen ist bequem – aber im Krisenfall ein Fehler.
Der Akku wird für Kommunikation, Informationen und Notrufe benötigt. Wer ihn für Licht verbraucht, steht später ohne beides da.

Besser:

  • Eigenständige Taschenlampen nutzen und das Smartphone nur im Notfall einsetzen.



2. Zu wenige Lampen im Haushalt

Eine einzelne Taschenlampe reicht nicht aus.
Wenn mehrere Personen im Haushalt leben oder sich in verschiedenen Räumen aufhalten, entsteht schnell Chaos.

Besser:

  • Mindestens eine Lampe pro Person plus Reserve.
  • Lampen verteilt im Haus lagern – nicht alle an einem Ort.



3. Zu viele unterschiedliche Batterietypen

CR123 hier, AAA dort, Spezialakku da – im Ernstfall ist das unpraktisch.
Je mehr Batterietypen, desto schwieriger die Bevorratung.

Besser:

  • Auf 1–2 Standardtypen (z. B. AA / AAA) beschränken und diese konsequent bevorraten.



4. Leere oder ausgelaufene Batterien

Viele Taschenlampen liegen jahrelang unbenutzt herum.
Das Ergebnis: ausgelaufene Batterien, defekte Kontakte, keine Funktion im Ernstfall.

Besser:

  • Long-Life-Batterien verwenden
  • Batterien getrennt von der Lampe lagern oder regelmäßig kontrollieren
  • 1× pro Jahr Funktionstest (z. B. bei Zeitumstellung)



5. Offene Flammen unterschätzen

Kerzen und Öllampen wirken harmlos – sind es aber nicht.
In Dunkelheit, Stress und mit Kindern im Haushalt steigt das Brandrisiko massiv.

Besser:

  • Kerzen nur in Laternen
  • Öllampen nur beaufsichtigt
  • Nur wenige Räume beleuchten
  • Löschmittel immer griffbereit



6. Keine CO-Gefahr berücksichtigen

Öllampen verbrauchen Sauerstoff und erzeugen Abgase.
In kleinen, geschlossenen Räumen kann das gefährlich werden – vor allem bei längerer Nutzung.

Besser:

  • Regelmäßig lüften
  • CO-Melder installieren und testen
  • Öllampen nicht als Dauerlösung einsetzen



7. Auf „Gimmicks“ statt auf Substanz setzen

Kurbel, Solarzelle, Multifunktion – klingt gut, ersetzt aber keine verlässliche Energiequelle.
Viele dieser Funktionen liefern im Alltag nur wenig nutzbare Energie.

Besser:

  • Einfache, robuste Lampen + Batterievorrat.
  • Alles andere ist Bonus – nicht die Basis.



8. Keine Routine im Umgang

Im Dunkeln zum ersten Mal eine Lampe bedienen, Dochte einstellen oder Batterien suchen ist keine gute Idee.

Besser:

  • Lampen regelmäßig nutzen
  • Aufstellorte bekannt machen
  • Alle im Haushalt wissen lassen, wo was liegt

 

 

 

 

 

 


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